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Informationsblatt Berufsgrundbildungsjahr Holztechnik
(BGJ - Holztechnik)

 Schulart und Ausbildungsziel 
 Aufnahmevoraussetzungen 
 Unterrichtsinhalte 
 Vergütung 
 Lehr- und Lernmittel 
 Anmeldungen 
 Organisation des zweiten und dritten Ausbildungsjahres 
Informationsmaterial herunterladen

 

 

Schulart und Ausbildungsziel

Das Berufsgrundbildungsjahr Holztechnik ist eine einjährige, schulisch organisierte Vollzeitmaßnahme mit hohem Praxisanteil für Jugendliche, die beabsichtigen im Tischlerhandwerk (allgemein: Berufsfeld Holztechnik) eine Lehre zu machen. Es ersetzt vollständig das erste Ausbildungsjahr der dreijährigen Ausbildung zum Tischler / zur Tischlerin. Bei erfolgreicher Teilnahme muss die Übernahme in das zweite Ausbildungsjahr im Rahmen eines Ausbildungsvertrages mit einem anerkannten Ausbildungsbetrieb des Tischlerhandwerks erfolgen.

Auf Antrag der Tischlerinnung erfolgt ab dem 01. August 2003 im Kreis Herzogtum Lauenburg die Ausbildung zum Tischler im ersten Ausbildungsjahr ausschließlich im Berufsgrundbildungsjahr.

zurueck  Seitenanfang  Aufnahmevoraussetzungen

 

 

Aufnahmevoraussetzungen

Einzige Aufnahmevoraussetzung ist der Abschluss eines Vorvertrages mit einem Ausbildungsbetrieb. Dieser beinhaltet:

  1. die Regelung der Übernahme in das zweite Ausbildungsjahr der Tischler-ausbildung,
  2. die beiderseitige (Schüler /Betrieb) Verpflichtung zur Durchführung von Betriebspraktika in den Herbst- und Frühjahrsferien.

Dieser Vorvertrag wird zwischen dem Schüler und dem Ausbildungsbetrieb abgeschlossen.

Im Berufsgrundbildungsjahr Holztechnik stehen am Berufsbildungszentrum Mölln maximal 30 Plätze zur Verfügung. Sollten mehr Vorverträge abgeschlossen werden, werden die Teilnehmer im Rahmen eines schulischen Auswahlverfahrens bestimmt.

zurueck  Seitenanfang  Unterrichtsfächer

 

 

Unterrichtsinhalte

Berufsbezogen:
  • Fachtheorie in den Lernfeldern
    • Arbeitsplanung,
    • Form-gebung und Konstruktion,
    • Werkstofftechnologie und
    • Fertigungs- und Montagetechnik
  • Fachpraxis (Werkstattarbeiten)
Schaukelpferd
Tisch DVD-Schrank
Berufsübergreifend:

zurueck  Seitenanfang  Vergütung

 

 

Vergütung

Im ersten Jahr der Berufsausbildung erfolgt keine Vergütung, da es sich um ein Bildungsangebot in schulischer Verantwortung handelt. Im zweiten und dritten Ausbildungsjahr wird eine Ausbildungsvergütung gezahlt.

zurueck  Seitenanfang  Lernmittel

 

 

Lehr- und Lernmittel

Theorieunterricht:
Die Berufsschule stellt im Rahmen der gesetzlichen Lernmittelfreiheit einen Teil der für den Theorieunterricht notwendigen Fachbücher. Der Schüler stellt die notwendigen Schreib- und Zeichenmaterialien und - soweit erforderlich - weitere Fachbücher.

Fachpraxisunterricht:
Die Berufsschule stellt die für den Fachpraxisunterricht notwendigen Werkzeuge und Verbrauchsmaterialien. Der Schüler stellt die Arbeitskleidung (Sicherheitsschuhe, Gehörschutz und Tischlerhose).

zurueck  Seitenanfang  Anmeldungen

 

 

Anmeldungen

Die Anmeldung erfolgt über die Betriebe an das Schulbüro des Berufsbildungszentrum Mölln. Der Anmeldung ist eine Kopie des Vorvertrages beizulegen.
(Vorvertrag herunterladen)

zurueck  Seitenanfang  1. und 2. Ausbildungsjahr

 

 

Organisation des zweiten und dritten Ausbildungsjahres

Der offizielle Beginn des sich an das Berufsgrundbildungsjahr anschließenden Berufsausbildungsverhältnisses zum Tischler ist unabhängig vom jeweiligen Schuljahresende der 01. August jedes Jahres.

Im zweiten und dritten Ausbildungsjahr erfolgt die Beschulung an einem Wochentag.

Die weiteren überbetrieblichen Ausbildungskurse werden wie folgt terminiert (unter Vorbehalt der Werkstattorganisation).

Maschinenlehrgang TSM 2: 3. Ausbildungshalbjahr
Maschinenlehrgang TSM 3: 4. Ausbildungshalbjahr
Grundlagen der Ober-
flächenveredelung:
4. Ausbildungshalbjahr

(Anmerkung: Grundausbildungs- und TSM 1-Lehrgang werden in das Berufsgrundbildungsjahr integriert.)

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